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Aktuell Obwalden | KW02 | 13. Januar 2022

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eine Mieterin gefunden

eine Mieterin gefunden hat. «Das Interesse war gross», sagt er und bedauert gleichzeitig, dass es die geltenden Bauvorschriften oft verhindern, auch andernorts solche Tiny Houses zu errichten. «Gerade in Obwalden hätten wir viele kleine Landstücke, die sich hervorragend für solche Pläne eignen würden.» Das komplexe Bewilligungsverfahren und die unzähligen Vorschriften würden die Sache aber unnötig verkomplizieren oder gar verunmöglichen. Denn ein Tiny House wie jenes vonMarco Wildi und Andrea Theis gilt als ganz normales Wohndomizil mit eigener Hausnummer und Adresse. Für sie gelten genau die gleichen Vorschriften wie für jemanden, der ein Einfamilienhaus mit 300 Quadratmetern Wohnfläche baut. Ökologisch–aber auch individuell Allerdings muss man fairerweise auch festhalten, dass ein Tiny House nicht als allgemeingültiges Sinnbild für nachhaltiges und umweltbewusstes Wohnen stehen kann. Dafür nimmt der Individualismus einen zu grossen Stellenwert in dieser Bewegung ein. Wer ein kleines Studio in einem modernen Mehrfamilienhaus mietet und dort umweltbewusst lebt, hinterlässt gewiss keinen grösseren ökologischen Fussabdruck als jemand, der in einem Tiny House wohnt. Zudem muss man den Kauf eines solchen Häuschens auch erst mal berappen können. Marco Wildi und Andrea Theis,kinderlos und beide berufstätig, können sich diese Autarkie und Individualität leisten. «Allein umGeld zu sparen, baut man kein Tiny House», bestätigt Andrea. «Zudem muss man der Typ dazu sein.» Klar: Wohl so einige Menschen würden an ihre Grenzen stossen, wenn sie auf so engem Raum mit ihrem Partner wohnen müssten. «Wir fuhren früher oft mit dem Wohnmobil in die Ferien und wissen, wie es ist, sich wenig Platz zu teilen»,erzählt Marco. «Bis Oktober wohnten wir in einer 112 Quadratmeter grossen Wohnung inKerns», ergänzt Andrea. «Und immer,wenn wir vonden Ferien zurückkehrten, standen wir in unserer Wohnung und fragten uns, ob wir all diesen Platz und all die Möbel und Geräte wirklich brauchen.» Keine Sekunde bereut hätten sie ihren Wechsel in ein minimalistisches Daheim, sagen die beiden unisono. «Das ganze Hab und Gut auf einen Blick vor sich zu haben, hat etwas sehr Befreiendes.» (ve) Individuelles Wohnen: Verschiedene Tiny Houses im Ausland. Der Trend kommt aus den USA.

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