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41-2021 Aktuell Obwalden

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AKTUELL INFORMIERT Warum

AKTUELL INFORMIERT Warum alte Geschichten aufwärmen? Eine Erwiderung zu «Der lange Schatten eines Bundesrates», Artikel im «aktuell» vom7.Okt. Es ist löblich, wenn man sich auch medial an den Rücktritt des bisher einzigen Urschweizer Bundesrates vor 50Jahren erinnert. Merkwürdig ist, dass diesjust im als «Informationsblatt» bezeichneten Obwaldner Gratisanzeiger geschieht. Und noch rätselhafter ist die Art und Weise, wie es Redaktor Adrian Venetz (ve) getanhat. Schon der Titel des Artikels lässt vermuten, dass es dem Verfasser des Artikels –oder jemandem «hinter vorgehaltener Hand»? – eherdarum gegangen ist, dasAndenken an den Obwaldner Bundesrat und/oder aber, wie dem letzten Teil des Artikels zuentnehmen ist, den Ruf seines Schwiegersohnes Dr. Angelo Garovi zubeflecken. Dass der ehemalige Obwaldner Staatsarchivar als sachkundiger Historiker dazu berufen ist, denmit erstaunlicher Regelmässigkeit publizierten Anfeindungenseines Schwiegervaters «imfamiliären Interesse» zu entgegnen und die unbegründeten Vorwürfe bei richtiger Betrachtung der vorhandenen Quellen zu widerlegen, ist doch wohl verständlich. Wenn ihm nun wieder vorgehalten wird, er verharmlose verschiedene Aussagen von Ludwig von Moos im «Volksfreund» ohne dafür Belege zu liefern, so ist dem zuerwidern, dass bislang noch nie eineseiner Richtigstellungen als unwahr zurückgewiesen werden konnte;dies trotz mehrmaligem Angebot, in die Belege, soweit sie sich imPrivatarchiv befinden, an Ort Einsicht zu nehmen. Die Seriosität vonDr. Angelo Garovi zu bezweifeln, wie es im «aktuell» geschehen ist,entbehrtjeglicher Rechtfertigung. Jetzt noch zu einigen Aussagen von A. Venetz, die unmittelbar meinen Vater betreffen. Auf die Spekulation zu den Gründen seines Rücktritts hier einzugehen, erachte ich für müssig. Die einleitende Feststellung, dass Ludwig von Moos von 1935 bis 1942 «(alleiniger) Redaktor des Obwaldner Volksfreunds» gewesen sei, stimmt so jedoch nicht. Es gab nämlich damals eine mehrköpfige Redaktionskommission, wobei auch der Alpnacher Pfarrer St. Schuler, der ausdrücklich für den Auslandteil der Zeitung zuständig war. Und der junge Ludwig von Moos hatte gefälligst im Volksfreund aufzunehmen, was anderen beliebte, wie insbesonderedem einflussreichen Politiker und vormaligen Redaktor Walter Amstalden. Somit entsprach aber nicht alles, was es in dieser Zeitung zulesen gab, seiner Meinung, die er, wie von (ve) erwähnt, nur vereinzelt in Kommentaren zum Ausdruck bringen konnte. Kritische Äusserungen gegenüber dem, was sich damals in Deutschland ereignete, fielen oft auch der vonBern verordneten Zensur zum Opfer. Wieso Herr Venetz die Rücktrittserklärung von Ludwig von Moos zum Anlass nimmt, um im «aktuell» erneut alte Geschichten aufzuwärmen, ist unbegreiflich. Daran ändert nichts, dass er jeweils auf die gegensätzlichen Ansichten hinweist und damit wohl Bundesrat Ludwig von Moos in Schutz zu nehmen meint. Dass ihm dies kaum gelingt, liegt auch daran, dass sein Artikel mit einem Hinweis auf eine Publikation von Hannah Einhaus endet, die er für eine «Aufbereitung von bekannten Fakten» hält, wogegen es sich tatsächlich nur um eine Wiederholung von längst widerlegten Behauptungen handelte. Herr Venetz, wem oder für was soll denn ihr Artikel von Nutzensein? Leo vonMoos, Sachseln

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