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14-2021 Aktuell Obwalden

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AKTUELL ZU BESUCH

AKTUELL ZU BESUCH VonFamilie, Fassaden undForellen Er wohnt im Säuliamt, arbeitet in Luzern und verbringt seine Freizeit am liebsten mit seiner Familieoderauf dem Sarnersee. Nun hat Markus Abeggein renommiertes Architekturbüroübernommen. Inseinen jüngeren Jahren kannteman Markus Abegg vor allem als Torjäger bei Ad Astra Sarnen, der massgeblich dazu beitrug, dass das Obwaldner Unihockey Team bis in die höchste Spielklasse emporklettern konnte. 28 Jahre lang war er aktives Vereinsmitglied. Als Hochbauzeichner bei der Planteams AG von Hampi Lussi inKägiswil holte ersich das Rüstzeug für seine berufliche Karriere. Im Privatleben ist er seit zehn Jahren mit seiner Frau Michelle zusammen und stolzer Vater einer kleinen Tochter.Doch wie hat sich das Leben in der Zwischenzeit von Markus Abegg weiterentwickelt? Nicht nur im Sport, sondern auch beruflich zeigte der heute 37-jährige Sarner grosse Ambitionen.Und so hat es sich ergeben, dass er seit kurzemMitinhaber und Geschäftsführer des renommierten Architekturbüros «Antonietty Architekten AG» imLuzerner Tribschenquartier ist.Wie kam es dazu? Familienvater mit Verantwortung Sein eigenes Architekturbüro zuleiten und trotzdem genügend Zeit für die Familie zu haben –diese Ambitionen hatte Markus Abegg schon immer. «Ich wollte mich im Beruf weiterentwickeln, aber auch weiterhin einen aktiven Teil bei der Betreuung und Erziehung meiner Kinder haben», erklärt Abegg. Deshalb überlegte er es sich sehr genau, als sich die Gelegenheit ergab, gemeinsam mit einem ehemaligen Arbeitskollegen das Luzerner Architekturbüro zuübernehmen. «Das Angebot kam eher überraschend, aber genau zum richtigen Zeitpunkt», wie Abegg erzählt. Zuvor war er mehrere Jahre ineinem anderen Luzerner Architekturbüro angestellt, wo er einen Tag pro Woche «Papitag» hatte. Diesenhat er trotzSelbstständigkeitnicht aufgegeben. «Mir lag es am Herzen, dass ich trotz dem eigenen Büro genügend Zeit mit meiner Tochter habe. In dieser Hinsicht möchte ich ein Vorbild für junge Väter sein, denen Familie sowie Karriere wichtig sind. Es ist alles Sache der Organisation und des Willens.» VomStallbau bis zur modernen Villa Schaut man sich etwas auf der Website der Antonietty Architekten um, stechen sogleich einige moderne Einfamilienhäuser ins Auge. Plant und konstruiert Markus Abegg vor allem Häuser in der Welt der Schönen und Reichen? «Nein, definitiv nicht. Wir entwerfen, planen und bauen für jedes Budget vomStall bis zur Villa.» Allerdings sei es so, dass sich das Luzerner Architekturbüro einst mit dem Bau von modernen Villen einen Namen gemacht habe und dadurch immer wieder inden Hochglanzmagazinen der Branche auftauche. Doch als «Deluxe- Planer» will er sein Architekturteam mit rund 10 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern keinesfalls verstanden wissen.

Markus Abegg ist neuer Geschäftsführer bei der Antonietty Architekten AG in Luzern. Nach seiner Lehre als Hochbauzeichner folgte ein Masterstudium in Architektur.Im Rahmen eines Praktikums ergab sich die Gelegenheit, ein halbesJahr in einem weltweit bekannten ArchitekturbüroinMumbai zu arbeiten. «Das war eine ganz spezielle Erfahrung», blickt Abegg zurück. Besonders aufgefallensind ihm die Unterschiede im Bauwesen: «Eine Arbeitskraft kostet in Indien nicht viel. Das Material ist teurer als der Mensch. Zudem lässt das milde Klima eine andere Bauweise zu, beispielsweise beim Thema Dämmung.» Als Architekt legt Markus Abegg heute vor allem grossen Wert darauf, dass sich Neubauten harmonisch in die Landschaft einfügen. «In der Stadt Zürich gibt es andere Schwerpunkte, wie ein Haus gebaut wird, als beispielsweise in der Schwendi.» Wichtig sei ihm auch eine von Beginn weg hohe Kostentransparenz, damit die Bauherrschaft stets im Bild sei über die finanzielle Lage. Die Antonietty Architekten AG plant und konstruiert nämlich nicht nur, sondern übernimmt auch komplette Bauleitungen. Die bisherige Firmenphilosophie will der neue Geschäftsleiter denn auch nicht umkrempeln. «Das Geschäft läuft gut –esgibt keinen Grund, daran etwas zu ändern.» Auch wenn er mit seiner Frau und seiner zweieinhalbjährigen Tochter –ein zweites Kind ist unterwegs –inAffoltern am Albis wohnt, pflegt Markus Abegg weiterhin einen engen Kontakt zu Obwalden. So engagiert er sich etwa beim Wirtschaftsförderverein «Round Table 39» in Sarnen, als Sponsoringverantwortlicher bei Ad Astra Sarnen sowie in der freiwilligen Fischereiaufsicht. Seine grosse Passion, das Fischen, hat er übrigens nie aufgegeben. «Wenn meine Familie mir frei gibt, bin ich auf meinem Boot auf dem Sarnersee anzutreffen.» www.antonietty.ch Interessiertaneiner Publireportage? Melden Sie sich: aktuell@aktuell.com

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